EINSTEIGER

Le Mani in Pasta
In Süditalien stand lange keine Nudelmaschine in der Küche – Pasta gab es trotzdem jeden Tag. An diesem Abend bei dir zu Hause auch: Ihr zieht Orecchiette mit dem Messer über das Brett, formt Cavatelli aus geröstetem Korn, das nach Rauch schmeckt, und esst sie mit Knoblauchöl und Bröseln, die in der Pfanne knacken. Mehr als Grieß, Wasser und zwei Hände braucht es dafür nicht.

Pasta Arcobaleno
Bunte Pasta kommt meistens aus der Flasche. Bei euch kommt die Farbe aus Alge, Knolle und Tintenfisch: Spirulina färbt den Teig blau, Süßkartoffelpulver lila, Sepia schwarz. Ihr klappt zwei Farben zu einer Bahn zusammen, schickt sie durch die Walze und schneidet Tagliatelle, von denen keine der anderen gleicht – dazu nur Salbeibutter, die in der Pfanne schäumt, damit die Farbe auf dem Teller bleibt.

Pasta Velata
Petersilie und Kerbel zwischen zwei hauchdünne Nudelbahnen, einmal durch die Walze – und plötzlich hältst du ein Blatt gegen das Licht und siehst das Kraut darin wie hinter Milchglas. Daraus schneidet ihr Fazzoletti und Farfalle, schwenkt sie in Butter, die gerade nussig zu duften beginnt, und zum Schluss wird am Herd die Zabaione warm aufgeschlagen.
MASTERCLASS

Le Mani in Pasta
Orecchiette gelingen nicht beim dritten Stück, sondern beim dreißigsten – genau dafür ist dieser Tag da. Sechs Stunden, fünf Formen von Hand, bis der Griff sitzt, während auf dem Herd zwei Stunden lang ein Sugo mit Basilikum einkocht. Danach brauchst du für Pasta nur noch Grieß, Wasser und eine Arbeitsfläche.

Pasta Arcobaleno
Warum müssen Pappardelle dicker sein als Tagliolini? Nach sechs Stunden weißt du es – und kannst es: fünf Teige in Blau, Lila und Schwarz, vier Schnitte an der Maschine und für jede Form die passende Bahn. Daneben köchelt drei Stunden ein Ragù alla bolognese, so wie es in Bologna hinterlegt ist: mit Milch, ohne Knoblauch.

Il Ripieno
Fein in den Tortellino, stückig in den Raviolo, weich geschmort in die Agnolotti del plin: Nach sechs Stunden weißt du, welche Füllung in welche Form gehört und wie vier verschiedene Verschlüsse dicht werden. Der Kurs für alle, die Nudelteig schon ausrollen können und als Nächstes das Füllen lernen wollen.
GUT ZU WISSEN
Was ihr zuhause braucht
01
Ab 6 Personen
Ab sechs Personen wird es ein richtiger Kochabend – und ab da komme ich sehr gerne zu euch. Nach oben setzt eure Küche die Grenze, nicht ich.
02
Arbeitsfläche ca. 3 × 1 m
Etwa drei Meter mal einen Meter zum Arbeiten reichen uns völlig. Küchenzeile und Esstisch zusammen sind dafür eine super Kombination. Es können auch geteilte Flächen sein.
03
Herd für Topf und Pfanne
Zwei große Töpfe und eine große Pfanne sollten gleichzeitig Platz finden. Mehr Kochfelder sind ein schöner Bonus, aber kein Muss.
04
Spüle mit fließendem Wasser
Fließendes Wasser brauchen wir zum Händewaschen zwischendurch – und für den Abwasch danach. Um den kümmere ich mich.
05
Platz für min. 7 Personen
06
Parkmöglichkeit in der Nähe
Ihr und ich – wir sollten alle gut stehen können und danach gemeinsam an einem Tisch sitzen. Gemütlich darf es gerne sein.
Ich komme mit Zutaten, Nudelmaschinen und Equipment. Je kürzer der Weg zur Tür, desto entspannter starten wir gemeinsam in den Abend.



